Adventssingen der Kürmreuther Vereine
in der St. Laurentius Kirche am 15.12.2018 ab 18:00 Uhr
Der Kürmreuther Gesangsverein Edelweiß gibt wie jedes Jahr sein Weihnachtskonzert.
Auch der " Gloser Fritz " wird wieder Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken zum besten geben.
Anschliessend gibt es wie immer im Hof beim Wirt Bratwürste und Glühwein:
Die Vereine würden sich über viele interessierte Besucher freuen.
   
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  Vilseck - Burg Dagestein
 





Die Anfänge der Niederungsburg, die Ende des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich zu fassen ist, sind unklar. Archäologische Untersuchungen im Inneren der Burganlage ergaben bislang keine konkreten Anhaltspunkte für eine frühmittelterliche Gründung der Anlage.

1185 wurde Vilseck als Teil der Besitzungen des Bamberger Hochstifts erstmals urkundlich erwähnt. 1205 wurde ein Megelaus von Dagestein in einer Urkunde genannt, und nach dem Aussterben des Geschlechts der Dagesteiner nannten sich die Burgherren nach der aufstrebenden Stadt Vilseck. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert zum Wasserschloss ausgebaut. Während der Fehde zwischen Götz von Berlichingen (Ritter mit der eisernen Hand) und dem Bamberger Bischof wurde sie 1512 geplündert und gebrandschatzt, danach aber wieder aufgebaut. 1552 wurde die mittlerweile vor allem als Getreidespeicher und als Gefängnis genutzte Anlage vom Markgrafen Albrecht Alcibiades von Bayreuth erobert. Um 1730 fanden umfangreiche Neubauten statt, und im Zuge der Säkularisation wurden Teile der Burg 1802 an Vilsecker Bürger verkauft. In den Jahren 1796/97 war der Räuberhauptmann Franz Troglauer für einige Monate in der Burg inhaftiert. Heute ist sie im Besitz der Stadt, und von 1999 bis 2002 fanden umfangreiche Renovierungen am Bergfried statt.

Die Burganlage ist eine um den Innenhof gruppierte mittelalterliche Anlage mit Ringmauer, Torbau, Zehntscheune (Getreidespeicher), Zwinger und fünfgeschossigen, romanischem Bergfried. Die ältesten obertägig erhaltenen Baureste sind Teile der Ringmauer, die in das 11./12. Jahrhundert zurückgehen. Die unteren Geschosse des Bergfrieds der Burg wurden um 1200 erbaut. Dessen Sandsteinmauern bestehen in den unteren Geschossen aus Buckelquadern. Sein Eingang befindet sich in mehreren Metern Höhe (Hocheingang). Im zweiten Geschoss des Bergfrieds befand sich früher die Burgkapelle St. Georg.

Sicherungstechnisch war die Burg im Osten und Südwesten durch den Zwinger und im Osten und Westen durch einen heute verfüllten Wassergraben geschützt.

Quelle: Wikipedia
 
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